Bali ist eine Provinz innerhalb des riesigen indonesischen Archipels mit einer Bevölkerung von 3,5 Millionen, die überwiegend der hinduistischen Religion angehören. Bali hat wesentlich zu der Einzigartigkeit der Kulturen im Archipel beigetragen.
Seit dem 8. Jhr. verbreitete sich der Hinduismus von Java kommend auf Bali. Damit begann zugleich die über Jahrhunderte eng verknüpfte Geschichte der beiden Inseln. Im 10 Jh. heiratete der balinesische Fürst Udayana die javanische Prinzessin Mahendradatta. Unter ihrem Sohn Airlangga wurden Ostjava und Bali gemeinsam regiert und erlebten eine kulturelle Blüte.
Ab 1292 war Bali kurze Zeit selbständig, geriet dann aber wieder unter den Einfluß Javas und wurde 1343 Teil des großen Majapahit-Reiches. Als nach 1500 das Reich Majapahit durch das Vorrücken des Islam auf Java zusammenbrach, flohen große Teile des hinduistischen Adels, aber auch Künstler und Wissenschaftler nach Bali. Damit wurde der Grundstein für die erneut blühende Hochkultur gelegt.
Über die kommenden Jahrhunderte hinweg verteidigte Bali seine Unabhängigkeit und Kultur nach außen. Gleichzeitig gab es zahlreiche Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Königreichen auf der Insel.
Um 1900 existierten 8 selbständige Fürstentümer.
1846 begann die Eroberung Balis durch die Niederländer, zunächst jedoch wurde nur der Norden der Insel unterworfen.
1906-1908 wurde die ganze Insel niederländische Kolonie. Bei den Kämpfen in Badung und Klungkung wählten Tausende Balinesen den Freitod.
Seit 1949 gehört die Provinz Bali zu Indonesien. |
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Bali ist mit 5561 Km2 eine der kleineren unter fast 17.500 indonesischen Inseln. Einige kleinere Inseln umlagern Bali, wie Menjangan, das zum Landkreis Buleleng gehört, Serangan, das ein Teil der Stadt Denpasar ist und Nusa Penida. Nusa Lembongan und Nusa Ceningan gehören zum Landkreis Klungkung. |
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Die Hindus glauben an die Existenz Gottes / “ Ida Sang Hyang Widhi Wasa “(der höchste Gott ) in dem Sinne, dass er überall anwesend ist.
Er wird mit verschiedenen Namen angerufen. Die Gottheiten Brahma, Wisnu und Siwa, die zusammen “ Tri Murti “ genannt werden, symbolisieren den Zustand der Geburt – Leben – Tot. Die Gottheit “ Nawa Sanga “ oder “ die neun Himmel “ ist tatsächlich eine Macht Gottes, die das Weltall im Gleichgewicht halt. Die Gottheit “ Nawa Sanga “ wird in neun bis elf Dimensionen wahrgenommen, die sich in der Vertikale verbunden zu unten – oben – mitte oder “ bhur – bwah – swah “ |
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Die Kultur des balinesischen Volkes steht in gegenseitigen Einfluss mit
der Umwelt. Im Gedangkengut ist das intuitive Denken fest verbunden
mit der Natur und zwar in allen physikalischen und spirituellen
Aspekten des Lebens von der Geburt an bis zum Tode.
Die balinesische Künste als Huldigung an den Groβen Schöpfer des
Universums kreiert werden und charackterisiert sind durch eine groβe
Hingabe an die Künste selbst. |
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Die Holzschnitzerei, Bildhauerei und Malerei sind die herausragenden
feinen Künste der Balinesen. Die sie nicht nur zur Dekoration sondern
auch oft im Zusammenhang mit Ritualen benutzt werden. Die genannten
feinen Künste können in zwei Katagorien unterteilt werden : klassisch
und modern |
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Die Kunst der Töne - Gamelan in Kürze |
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Für abendländische Ohren klingen die Gamelan Melodien zunächst
ungewohnt. Die Melodik, Rhythmik und Harmonik folgen andern Gesetzen
als in der westlichen Musik. Anders als die westliche Musik besitzt die
Musik Balis nicht den Charakter einer selbständigen Kunst, sondern
dient in erster Linie zur Begleitung der Ritualtänze und Tanzdramen
sowie zur musikalischen Untermalung der Schattenspiel – Darbietungen. |
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Die traditionelle balinessische Architektur nicht nur die Regeln der Kunst, der Technik und das Raumgefühls, sondern benutzt auch die philosophische Ordnung der Hindu – Religion und die lokalen Gebräuche Gemäβ der philosophischen Werte, der Religion und Gebräuche müssen Vorbereitungsverfahren für das Baumaterial durchgeführt werden, wie z.B das Holz von gewissen Bäumen muss durch Rituale zu Baumaterial umgewandelt werden. So sollten Bäume von einer gewissen Länge, die beim Fällen in einem Fluss fallen, nicht mehr als Baumaterial benutzt werden, weil sie nach landläufigen Glauben dem Benutzer Unglück bringen. Diese Religiosen und traditionellen Regeln wurden ursprünglich zum Umweltschutz aufgestellt. |
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Textilien und Kostüme in Kürze |
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Auf Bali sind die Kostüme nicht einfach etwas, das man am Körper trägt
oder mit dem man ein Gabäude schmückt, sondern sie werden bei
Zeremonien auf Bauprojekten und speziell auf Projekten heiliger Gebäude
zur Schau gestellt. Zu Beginn einer Tempelkonstruktion wird ein Ritual
durchgeführt, in dessen Verlauf es einen Vorgang gibt, der “Masang
Busana” oder “Masang Pengangge” genannt wird und der das Anlegen der
Kostüme, Ornamente und Dekorationen bedeutet. |
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Die Beschaffenheit der Natur und die Bodenerträge der tropischen Insel
Bali wie auch das tägliche haben der lokalen Bevölkerung, das
gekennzeichnet ist durch die Kunst und die religiösen Aktivitäten
beeinflussen zum grossen Teil die Herstellung der Nahrungsmittel auf
der Insel.
Reis ist bekanntermaβen das charakteristische Hauptnahrungsmittel der
tropischen asiatischen Länder und besonders Indonesien und an dem die
Bevölkerung Balis verzehrt Reis als Hauptnahrungsmittel. |
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